19.-21.06.2009Die Delegation aus der Kurpfalz fiel gleich im Viererpack im Nordharz ein. Das Treffen hatte ein höchst ungewöhnliches Ambiente: die MM-Gemeinde kam zusammen auf Thomas’ Bauernhof,

mitten in Werlaburgdorf gelegen, einem kleinen Weiler in der Nähe von Goslar mit ziemlich toleranten und motorradfreundlichen Anwohnern. Aus allen Himmelsrichtungen und aus aller Herren Länder
kamen trotz durchwachsenen Wetters die Morinisten gefahren nach dem Motto: „Nur die Harten – kommen in den Garten“, denn dort entstand alsbald zwischen Stangenbohnen und Kräutern ein Indianercamp (Bild 4).
Die Gebäude waren schön renoviert und stilvoll dekoriert, neben einem Lamborghini-Traktor und einem OM-Lieferwagen (Bild 5) mit etwa 3 Dutzend Mopeds (Bild 6, 7) in verschiedenen Stadien der Verwesung, davon vielleicht die Hälfte Morinis (Bild 8).
Thomas hatte das Treffen als tiefenpsychologisches Experiment zur Selbstorganisation angelegt: die Anreisenden konnten sich bei der Ankunft gegen einen kleinen Obolus einschreiben; Biergartengarnituren, kombinierter Wein-Bier-Getränkekeller, improvisierte Koch- und Spülgelegenheiten, Geschirr, Besteck und Gläser standen bereit, dazu die nötigen kalorischen Rohstoffe. Die Umsetzung in Verdaubares blieb der Fantasie und dem Tatendrang der Anwesenden überlassen (Bild 9-11).
Auch für Musik, Unterhaltung und für gute Laune war gesorgt (Bild 12). Unglaublich aber war: alles hat tadellos funktioniert, alle sind satt und Thomas nicht arm geworden.
Es wurde wieder viel Benzin geredet und Sprit nicht nur durch die Vergaser gejagt (Bild 13-20).
Alle Schätzchen waren ringsum in dichten Reihen im Gelände verteilt und es gab reichlich zu bewundern und zu bestaunen (Bild 21-23).
Zwei phantastische Ausfahrten waren organisiert und fanden großen Zuspruch. Viel zu schnell war das Wochenende vorbei. Nur noch zwölf Monate bis zum 30. Moto Morini-Treffen im alten Fahrerlager am Hockenheimring. Jetzt sind wir am Zug.